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Natalie Maag nun Profisportlerin und trotz Corona sind Weltcuprennen geplant, die Weltmeisterschaften in Whistler (CAN) abgesagt

Auch unsere Topathletin Natalie Maag musste einen Teil ihrer Vorbereitung zu hause absolvieren. Der Start der Sportler-RS nach den Ostern verschob sich. Dank des Einsatzes ihrer deutschen Trainier, konnte sie trotz Einreiseverbot mit einer Sondergenehmigung an ihren Trainingsstütztpunkt nach Oberhof (DE) reisen und statt in Magglingen in Deutschland trainieren. Die meiste Zeit trainiert Natalie nun im Stützpunkt Oberhof.

 

geschrieben von Käthi Maag am 08.09.2020 in Aktivitäten

Schwierige Zeiten im Sport auch bei den Rodlern

Auch uns hatte Corona bzw. hat Corona fest im Griff. Unsere geplanten Ferienplauschaktivitäten fielen alle aus, ebenso alle Trainings. Nun sind wir seit Ende der Sommerferien wieder aktiv und hoffen, Corona lässt uns Sportler wieder in die Zukunft blicken.

geschrieben von Käthi Maag am 08.09.2020 in Aktivitäten

9. Weltcuprennen in Königssee (DE) Natalie Maag stürzt beim letzten Rennen der Saison

So hatte sich Natalie den Saisonabschluss nicht vorgestellt. Eigentlich wollte sie sich den 10. Rang in der Weltcupendabrechung sichern. Ein Fahrfehler im Labyrint und schon war es passiert, der Sturz war die Folge, die Enttäuschung riesengross. Doch die Hauptsache ist, ausser ein paar Prellungen und einer kleinen Wunde am Ellbogen die genäht werden musste, ist nichts passiert. Im Weltcupranking reichte es trotzdem noch zu Rang 11 (von 61 gemeldeten Fahrerinnen im Weltcup), in der Gesetztenliste zu Rang 12. Soweit wichtig, dass Natalie zum Beginn der nächsten Saison in der Gesetztengruppe starten kann. Trotzdem war diese Saison ein Erfolg, konnte Natalie doch ihre Erwartungen mehr als erfüllen. Als Abschluss wird sie nun noch in St. Moritz trainieren und anschliessend noch einige Trainingsfahrten auf der schwierigen Bahn von Sigulda (Lettland) machen. Im April beginnt dann für Natalie die Spitzensport-RS, ein weiterer wichtiger Schritt in der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Peking im Jahr 2022.

geschrieben von Käthi Maag am 02.03.2020 in Resultate

8. Weltcuprennen in Winterberg (DE) wo katastrophale Bahnverhältnisse herrschten

Direkt nach Sochi ging es nach Winterberg und ja, wieder waren nicht alle Materialkisten vor Ort. Dieses Mal hatte Natalie Maag Glück, ihre Kiste war dabei. Allerdings war die ganze Rennwoche in Winterberg ein Desaster. Die Trainings wurden mehrmals abgebrochen wegen des nicht fahrbaren Bahnzustandes. Athleten die den ganzen Winter keinen Sturz zu verzeichnen hatten, stürzten bei ihrer ersten Trainingsfahrt. Unter anderem Weltmeister Roman Repilov, auch Natalie blieb nicht verschont, hatte aber Glück und verletzte sich dabei nicht. Diverse Athleten, unter anderem alle Doppelsitzerfahrer Deutschlands, bzw. die Teams USA und Österreich boykottierten das Rennen. Das Echo in der Presse war dementsprechend hoch. Da die Bahnbetreiber nicht im Stande waren eine passable Bahn zu präparieren, mussten die Trainer auch zum Arbeitsgerät greifen. Es nützte nicht viel, daraufhin wurden die Starthöhen heruntergesetzt. D.h. die Herren fuhren vom Damenstart und die Damen vom Doppelsitzerstart. Natalie entschied sich für einen Start, dies vor allem im Hinblick auf den Gesamtweltcup. Knapp konnte sie zweimal einen Sturz im Rennen verhindern und trotzdem reichte es für Rang 11.

geschrieben von Käthi Maag am 27.02.2020 in Resultate

Turbulente Anreise an die Weltmeisterschaft in Sochi (RUS) und Rang 13 für Natalie Maag/Rang 5 U23-WM

Ja, das gab es wahrscheinlich noch nie! Die FIL organisierte für alle Nationen die Anreise nach Russland. Jedoch war schlicht der Flieger zu klein und somit fehlten dann insgesamt 29 Materialkisten. Dabei auch die von Natalie, sie berichtete wie folgt: "Fünfzehn Minuten vor dem Start habe ich meine Kiste neben dem Flieger gesehen, dies nachdem wir mit sechs Studen Verspätung gestartet sind". Das Tüpfelchen auf dem i war, die Kisten waren zuerst unauffindbar, somit konnten diverse Athleten ihr erstes Training erst am Freitag fahren. Gut waren zwei Wochen in Sochi geplant. So konnten alle Athleten das Training nachholen. Beruhigt konnte Natalie die Rennen in Angriff nehmen. Mit Rang 14 im WM-Sprintrennen und Rang 13 im WM-Rennen war sie allerdings nich zufrieden. In der U23-Wertung, wo die Konkurrenz diesen Winter grösser war, reichte es dieses Jahr für Rang 5. Sie hatte sich nach den zuletzt guten Trainingsfahrten mehr erhofft.

geschrieben von Käthi Maag am 27.02.2020 in Resultate
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